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Frequently asked questions

Beratung und Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz sind leider keine Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. In Ausnahmefällen, nämlich wenn Sie nachweislich keine Aussicht auf eine Behandlung durch einen Vertragstherapeuten Ihrer Krankenkasse innerhalb einer angemessenen Wartezeit haben, ist die Kostenübernahme über ein Kostenerstattungsverfahren möglich. Dies sollten Sie unbedingt vor Therapiebeginn abklären, damit Ihnen nicht unerwartete Kosten entstehen.

Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen mit entsprechendem Tarif übernehmen die Kosten von Heilpraktikerleistungen entweder teilweise oder vollständig. Kontaktieren Sie hierzu bitte Ihren zuständigen Sachbearbeiter, um Ihre jeweilige Kostendeckung zu erfragen.

Um die Erlaubnis zur Ausübung der Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz zu erhalten, muss vor dem zuständigen Gesundheitsamt eine schriftliche und mündliche Prüfung erfolgreich abgelegt werden. In dieser sind umfassende Kenntnisse der Diagnostik und Therapie psychischer Erkrankungen und körperlicher Krankheitsbilder, die psychische Symptome hervorrufen können, sowie relevanter rechtlicher Bestimmungen nachzuweisen. 

Psychotherapie ist gesetzlich definiert als eine mittels anerkanntem psychotherapeutischen Verfahren vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung und Linderung von Störungen mit Krankheitswert. In der Prüfung muss daher auch die Befähigung nachgewiesen werden, Patienten entsprechend der Diagnose psychotherapeutisch zu behandeln. Daher sind entsprechende Kenntnisse in einem Psychotherapieverfahren nachzuweisen.

Ich bin als Heilpraktikerin für Psychotherapie zur Verschwiegenheit nach §630A BGB verpflichtet. Maßgebend ist hier die Regelung im Behandlungsvertrag. Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, Informationen mit Ihrem Arzt oder anderen Behandlern auszutauschen, geschieht dies nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch mit entsprechender schriftlicher Erlaubnis.

Termine sind in der Regel kurzfristig zu vereinbaren.

Laut Bundestherapeutenkammer beträgt die durchschnittliche Wartezeit auf ein Erstgespräch mit einem Therapeuten bundesweit über drei Monate. In ländlichen Gebieten ist die Wartezeit sogar noch länger.

„Lange Wartezeiten erhöhen das Risiko, dass sich psychische Erkrankungen verschlimmern, dass sie wiederkehren oder chronisch werden“, bestätigt die Bundestherapeutenkammer. Immense Kosten, vor allem aber unermessliches persönliches Leid sind die Folgen.

Sie sind betroffen und suchen eine „Zwischenlösung“ bis zum Start ihrer Therapie. Kontaktieren Sie mich zu einem unverbindlichen Informationsaustausch.

Freie Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologische Berater haben oft jahrelang in einem anderen Beruf gearbeitet und sich dann ganz bewusst für die Ausbildung und Tätigkeit in ihrem neuen Feld entschieden. Viele von ihnen sprechen deshalb eher von einer Berufung als von einem Beruf. Deshalb widmen sie sich ihrer Aufgabe „mit Herz und Seele“. 

Als Selbstzahler haben Sie den Vorteil, dass sie kaum oder deutlich kürzere Wartezeiten haben. Desweiteren gehen keine Informationen an z.B. Ihre Krankenkasse. Dies hat den Vorteil, dass Sie nicht aufgrund von Diagnosen in eine andere Risikogruppe eingestuft werden. Dies wirkt sich häufig negativ aus, wenn es um den Abschluss von Lebensversicherungen oder um Ihre Verbeamtung geht. Nicht zuletzt investieren Sie in etwas sehr Wertvolles, nämlich in sich selbst.

Nein. Es ist keine Überweisung erforderlich. Dennoch ist es gut, wenn Ihr Arzt um Ihre Beschwerden weiß, damit andere Ursachen ausgeschlossen sind. Psychotherapie ersetzt keinen Arztbesuch. Beziehen Sie bei Bedarf den Arzt Ihres Vertrauens mit in dieses Geschehen ein.

Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen nicht krankschreiben und auch keine Medikamente verordnen. Wenden Sie sich hierzu an Ihren behandelnden Arzt oder Psychiater. 

Grundsätzlich sind die Grenzen zwischen Therapie und Beratung in der Praxis fließend. Ein Beratungsgespräch unterscheidet sich von seiner methodischen Herangehensweise und vom Ablauf her oft nicht von einem Therapiegespräch.

Gemeinsam ist Therapie und Beratung das Ziel, Sie bei der Lösung von Problemen zu unterstützen, die Ihre Lebensqualität und Zufriedenheit einschränken und Sie in Ihrer gewünschten Entwicklung behindern.

Der Unterschied ergibt sich aus dem Kontext und der Zielsetzung. Während eine Beratung tendenziell präventiven Charakter hat, geht es in der Therapie eher um die Heilung bzw. Linderung einer Symptomatik mit Krankheitswert. Bedeutsam ist diese Unterscheidung vor allem aus versicherungsrechtlicher Perspektive, weil nur die Kosten für die Behandlung einer Krankheit von der Krankenversicherung übernommen werden. 

In Deutschland übernehmen die Gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung nur, wenn die Behandlung durch einen approbierten Psychotherapeuten erfolgt, der zudem über eine Kassenzulassung in einem der drei Richtlinienverfahren (Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie ) verfügt. Darüber hinaus setzt eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse die Diagnose einer psychischen Störung mit Krankheitswert im Sinne des ICD 10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen) voraus. Die Bearbeitung persönlicher oder sozialer Konflikte, die oft ebenfalls eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität darstellen, sind grundsätzlich nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten.